Am(schönsten) Arsch der Welt

Es fing an mit Fuck you Corona….

Ich hatte das Gefühl, ich muss hier raus. Gefangen im Corona Lockdown, gefrustet von dem doch recht bescheidenem Wetter sowie einigen anderen, nicht für ein öffentliches Tagebuch geeignete Situationen, wollte ich raus. Einfach weg vom Sofa. Ich wälzte lange das Landvergnügen Buch, zoomte mich in die App rein und wieder raus. Zum ersten Mal nutzte ich die Filterfunktion, denn möglicherweise bot es sich ja an, ein Hobby mit dem anderen zu verbinden. Wohnmobil und Angeln. 

Gefunden habe ich die Familie Jakobs. kein wirklicher Landwirt, aber ein unglaublich toller Gastgeber, wie sich später herausstellte. 

…plötzlich im Paradies?

Also erst Mal angerufen, ob ich kommen kann, ob ich angeln kann und so weiter. Die Antwort war, ja komm rum, aber angeln geht wohl eher nicht. Nun egal. Am Telefon war der Typ so Megasympatisch. Ich fuhr also los und nach rund 75 km war ich am Ziel. Ich war geflasht. 

Mitten in der Pampa umgeben von Pferdeweiden, Schafweiden und einen sehr großen Garten fand ich mich in einem kleinen Paradies wieder. Ohne viele Worte lasse ich einfach mal die Bilder sprechen, die ganz bestimmt nicht das wiedergeben, was ich in dem Moment empfunden habe. Ich spürte den Spirit, mit dem die Gastgeber oder irgendwer anders diesen Ort erschaffen hat. Diese ganzen Details, die kleinen Dinge die diesen Ort so sehr aufwerten.

Meinem gepeinigten Gemüt bot sich eine visuelle Erholungsumgebung an, die ich so nicht erwartet habe. Selbst die rund 200 Meter entfernte Straße konnte die Empfindungen nicht wirklich stören.
Ich baute also meine Stühle auf, eine Liege hatte ich leider nicht dabei und genoss in aller Ruhe ein sehr ausgedehntes Sonnenbad. Gegen Abend bekam ich Hunger. Auf dem Platz steht eine alte Waschmaschinentrommel, die zu einer Feuerstelle umgebaut wurde. Da stellte ich meinen Grill rein, der fix angefeuert und mit 2 schönen großen Rückensteaks belegt wurde. Ach war das lecker, kühles Blondes dazu… Das schöne Leben kann so einfach sein. Das Huhn landete leider nicht auf den Grill… 

Später kam Herr Jakobs rum, wir tranken ein Bier zusammen, er entschuldigte sich noch mal, dass es mit dem Angeln nicht geklappt hat und Lud mich auf einen anderen, besseren Termin ein. Das, lieber Petrifreund, werde ich in jedem Fall nachholen. Irgendwann lernte ich auch Frau Jakobs kennen. Auch ein sehr netter Mensch. Warum gibt es auf der Welt so wenig Menschen von diesem Schlag? 

wenn Du glaubst, dass Du etwas verpasst

Als die Nacht einbrach, wollte ich gar nicht ins Auto. Es war einer der wenigen milden Abende in diesem Jahr. Ich versuchte mich an den Eindrücken satt zu sehen, was mir irgendwie nicht gelang. Ob es die Pferde waren oder die Schafe oder einfach nur das Ambiente in der ich gerade war, die mich paralysierte und daran hinderte in das Wohnmobil zu steigen. Schaut Euch die Bilder so groß wie es geht an! 

Früh am Morgen gab es einen frischen Kaffee. Der Gastgeber war auch schon früh zu gange und wir wechselten noch einige Worte. 

Wichtiges zum Hof

Es gibt hier gar nichts. Kein V+E, kein Strom, kein Hofladen. Hier gibt es absolute Ruhe. Ein Fleck zum erden, zum runter kommen. Es gibt ein sehr cooles Gastgeber-Paar, dass definitiv in mein Buch der coolen Menschen kommt. 

S+H Jakobs
GPS 51°23’32.9″N 6°33’39.7″E

Buch Seite: tbc

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